Nikkor 50mm 1.8g - Erste Fototour

November 23, 2012  •  Kommentar schreiben
 
 
Wie im D600-Review angekündigt, habe ich mir vor einigen Tagen das 50mm geschnappt und bin damit losgezogen. Ich war in meiner Heimatstadt und in einem Bergbaumuseum unterwegs und habe mit schwierigen Lichtverhältnissen zu kämpfen gehabt (Licht und Schatten, tiefstehende Sonne, düstere Räume).
 
Die Kamera stand meistens auf ISO1600 (mit der D600 bedenkenlos möglich) um mir noch einigermaßen erträgliche Verschlusszeiten zu ermöglichen. Aufnahmeprofil war Monochrom. Alle Bilder wurden aus der Hand fotografiert, notfalls mit Auflage der Kamera.
 
Zu Hause jage ich die RAW-Bilder alle für eine grundhafte Einstellung durch ViewNX. Dabei flache ich die Fotos etwas ab, d.h. hole soviel Informationen als möglich raus und nutze damit die Dynamik der Nikon so gut es geht. Danach geht es via TIFF direkt ab in SilverEfex2. Dort erhöhe ich meist die Struktur der Bilder etwas, um Texturen und Details schön herauszuholen. Auch der Kontrast wird selektiv angehoben um den flachen Charakter wieder zu beseitigen, allerdings kann ich nun selbst entscheiden, welche Details bleiben und welche nicht. Zum Schluss kommt noch meine beliebte Vignette und eine moderate Schärfung hinzu. Die Schärfung ist beim Nikkor 50mm 1.8g bei Offenblende notwendig, da die Bilder naturgemäß etwas weicher aus der Kamera kommen (das ist aber normal und gerade auch bei Portraits gar nicht schlecht).
 
Um die Bilder in diesem Artikel zu vegrößern, einfach darauf klicken! Die großen Versionen liegen alle in einer Breite von 2048 Pixeln vor (also etwa ein Drittel der Kameraauflösung). Zudem sind sie mit Photoshop CS6 auf ca. 500-600kb komprimiert, was bei Monochrom manchmal schon ein ganz schöner Beschnitt in Sachen Details und Schärfe ist. Dies sollte bei einer Bewertung im Hinterkopf behalten werden. Die Originale sind noch präziser und schärfer, Artefakte irgendwelcher Art findet man so gut wie gar nicht, höchstens mal ein leichtes Moire bei feinen Strukturen.
 
Insgesamt bin ich mit der Kombi D600 + 50mm 1.8g sehr zufrieden (vor allem bei dem Preis des Objektives). Die Verzeichnung könnte etwas geringer sein aber das ist Meckern auf hohem Niveau. Kamera und Objektiv wiegen zusammen unter 1kg und das Ganze lässt sich locker in einer Hand tragen. Die Schärfe ist insgesamt hervorragend und durch die hohe Dynamik des Kamerasensors gelingen sehr authentische, filmische Schwarzweiss-Aufnahmen. Die Nachbearbeitung gehört dazu, genau wie früher die Zeit für das Entwickeln ein Bestandteil des gesamten Prozesses war.
 
 
Wir beginnen unsere kleine Fototour in der Stadt. Die Lichtbedingungen waren hier nicht viel besser als im Museum – gut zu erkennen am ISO1600. Die Gassen sind eng und schattig, die Sonne steht im Herbst sehr tief.
 
 
F1.8, 1/3200, ISO1600
 
 
F8, 1/2000, ISO1600
 
 
F6.3, 1/640, ISO1600
 
 
F1.8, 1/4000, ISO160
 
 
F8, 1/320, ISO1600
 
 
F8, 1/2000, ISO1600
 
 
F8, 1/640, ISO1600
 
 
F8, 1/500, ISO1600
 
 
Nun geht es ab ins Bergbaumuseum wo es dann richtig finster war (mit den üblichen bösen Spotlights in allen Ecken). Man erkennt es manchmal an den langen Verschlusszeiten die aber trotzdem meist gut gelingen, weil die Kamera einfach so verdammt gut und satt in der Hand liegt (und nicht ganz so federleicht ist).
 
 
F3.5, 1/500, ISO1600
 
 
F1.8, 1/50, ISO1600
 
 
F2.5, 1/80, ISO1600
 
 
F1.8, 1/80, ISO1600
 
 
F1.8, 1/100, ISO1600
 
 
F1.8, 1/160, ISO1600
 
 
F1.8, 1/100, ISO1600
 
 
F4.5, 1/250, ISO1600
 
 
F4.5, 1/30, ISO1600
 
 
F1.8, 1/640, ISO1600
 
 
F1.8, 1/15, ISO1600
 
 
F2.8, 1/40, ISO1600
 
 
F1.8, 1/200, ISO1600
 
 
F2.5, 1/50, ISO1600
 
 
F2.5, 1/50, ISO1600
 
 
Abschließend noch zwei Exemplare, die ich hier nicht vorenthalten will. Sie passen allerdings nicht wirklich zum Bericht, da sie mit dem Tamron 24-70 2.8 entstanden sind.
 
 
F8, 1/640, ISO1600
 
 
F8, 1/1600, ISO1600
 
 
Damit möchte ich den Bericht abschließen und sage wie immer: Danke fürs Lesen!

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